Das Jahr von Johannes begann mit einem Sturz in Montenegro und einem Bruch am Schultereckgelenk. Er wurde operiert und hat sich über Rollentraining und viel Moral auf sein Comeback vorbereitet. Seit 14 Tagen ist er wieder im Wettkampfbetrieb und mit der Gironde in Frankreich stand seine erste wichtige Rundfahrt an. Johannes stürzte auf der 2. Etappe auf dieselbe Schulter. Diesmal brach das Schlüsselbein. „Der Arzt meinte, die kleine Platte wird wohl gegen eine größere ausgetauscht, die dann über beide Brüche geht.“ – so Johannes, der heute in Dresden operiert wird.
„Das ist richtig bitter!“ – so Manager Steffen Blochwitz „Johannes ist einer der motiviertesten und wichtigsten Fahrer in unserem Team. Er war als ältester Fahrer im U-23 Bundesligateam Hoffnung und Stütze gleichermaßen. Er ist neben Matze Belka der beste Bergfahrer in unserem Team und für schwere Rundfahrten immer ein Mann fürs Gesamtklassement. Aber viel schlimmer als der Verlust für das Team, ist der Frust bei ihm selbst, nicht mit am Start stehen zu können. Deshalb wünschen wir ihm eine gute Heilung und eine baldige Rückkehr!“
Johannes in seinem Lieblingsgefilde
